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Das IfP ist ein in Heidelberg ansässiges, privates Forschungsinstitut, das sich mit der Fortentwicklung der Plastination beschäftigt. Dies ist ein Kunststoffimprägnierverfahren, das echte anatomische Präparate dauerhaft, naturgetreu und auf ästhetische Weise für Lehre und Forschung konserviert. Die Präparate sind nach der Konservierung trocken und geruchlos; sie behalten ihr natürliches Oberflächenrelief, und sind praktisch für unbegrenzte Zeit haltbar. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes "begreifbar" und haben damit einen unschätzbaren didaktischen Wert für die Ausbildung von Ärzten und Studenten sowie für die Gesundheitsaufklärung von Laien.
Aufgabe des IfP ist es, anatomische Präparate herzustellen und für die medizinische Aus- und Fortbildung von Ärzten sowie für die allgemeine medizinische Aufklärung der Bevölkerung verfügbar zu machen. Die Präparate werden ausschließlich für diese Zwecke hergestellt und nur direkt an anerkannte Lehr- und Forschungseinrichtungen abgegeben. Desweiteren koordiniert das IfP weltweit die Wanderausstellung KÖRPERWELTEN, die auch unter der englischen Bezeichnung BODY WORLDS bekannt ist. Im Zentrum dieser Ausstellung stehen rund 200 echte menschliche anatomische Präparate sowie ca. 20 kunstvoll präparierte Ganzkörperplastinate. Ähnlich wie in einem dreidimensionalen Lehrbuch kann sich darin der Besucher ein Bild über den Aufbau des Körperinneren machen. Auch krankhafte Veränderungen, z.B. eine Raucherlunge, ein Herzinfarkt oder Krebs werden gezeigt. Die ausgestellten Körper stammen von Menschen, die zu Lebzeiten darüber verfügt haben, dass ihr Körper nach dem Ableben zur Ausbildung von Ärzten und der Aufklärung von Laien zur Verfügung stehen soll. Mit einer Gesamtbesucherzahl von rund 30 Millionen Menschen in Asien, Europa und Nordamerika - alleine sechs Millionen Besucher in Deutschland – ist sie die erfolgreichste Sonderausstellung aller Zeiten. Das Institut wurde im Jahr 1993 von dem Anatom und Erfinder der Plastination, Dr. med. Gunther von Hagens, gegründet. 1997 übernahm seine Ehefrau, Dr. med. Angelina Whalley, das Unternehmen. Die wissenschaftliche Betreuung der Forschungstätigkeit obliegt nach wie vor Gunther von Hagens. Als privates Institut erhält das IfP keine öffentlichen Gelder oder Forschungszuschüsse, sondern finanziert sich überwiegend aus den Ausstellungseinnahmen. Bitte klicken Sie auf die nachfolgenden Links um mehr Infornationen zu diesen Themen zu erhalten:
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